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Bombenentschärfung in Kaßlerfeld für 21 Uhr geplant



A 40, A 59, Innenhafen und Theater betroffen
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Bombe um 21.50 Uhr erfolgreich entschärft

Die amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit einem Aufschlagzünder wurde um 21.50 Uhr erfolgreich entschärft. Die Straßensperren und Sperrung der Autobahnen A40 und A59 sind aufgehoben. Die NINA-Warnapp informiert über die erfolgreiche Entschärfung. Die Sirenen werden heute nicht im Stadtteil zu hören sein.

Die Entschärfung der Bombe hat um 21.23 Uhr begonnen. Insgesamt wurden vier Krankentransporte in der Evakuierungszone durchgeführt.

Die Entschärfung der Bombe verzögert sich, weil sich immer wieder Personen auf Straßen in der Sicherheitszone befinden. Das Bürger- und Ordnungsamt weist darauf hin, dass alle Personen in der Sicherheitszone aufgefordert sind, sich aus Gründen der Sicherheit in Räumen aufzuhalten.

Die Autobahnpolizei hat die Vollsperrungen der Autobahnen A40 (zwischen Duisburg-Häfen und dem Autobahnkreuz Duisburg-Kaiserberg) und A59 (zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Duissern und Duisburg-Ruhrort) um 20 Uhr aktiviert.

Bei Sondierungsarbeiten warfare heute Mittag an der Straße „Am Unkelstein“ in Duisburg-Kaßlerfeld eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit einem Aufschlagzünder gefunden worden. Sie soll gegen 21 Uhr entschärft werden.

Die Entschärfung der Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg übernimmt heute der Feuerwerker Mirko Meier und sein Team vom Kampfmittelräumdienst.

Die Vorbereitungen zur Bombenentschärfung laufen. Vor Ort sind insgesamt 75 Einsatzkräfte des Bürger- und Ordnungsamtes, 80 Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Duisburg, 25 Polizeibeamte sowie Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz.

Ein Aufenthalt in der Evakuierungszone ist ab 19 Uhr nicht mehr gestattet. Aufgrund der Größe der Bombe ist eine Evakuierungszone von 500 Metern um die Fundstelle erforderlich.

Die Sicherheitszone wurde mit 1000 Metern um die Fundstelle festgelegt. In der Evakuierungszone leben 321 Menschen, in der Sicherheitszone sind 6857 Einwohnerinnen und Einwohner betroffen. Außerdem betroffen in der Evakuierungszone ist der Duisburger Innenhafen. In der Sicherheitszone liegt auch das Theater Duisburg, die heutigen Veranstaltungen müssen abgesagt werden.

In dem Bereich 500 Metern bis 1000 Metern um den Fundort ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist nicht gestattet.

Rund um den Fundort und den Sperren wird es zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren. Verkehrssperren im innerstädtischen Bereich greifen ab ca. 20 Uhr.

Betroffen sind die A59 und A40, beide Autobahnen müssen ab ca. 20 Uhr voll gesperrt werden. Die A40 wird zwischen Duisburg-Häfen und dem Autobahnkreuz Duisburg-Kaiserberg gesperrt. Die A59 wird zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Duissern und Duisburg-Ruhrort.

Das Bürger- und Ordnungsamt informiert in Kürze die Anwohner in der Evakuierungs- und Sicherheitszone. Ebenfalls werden ansässige Gewerbebetriebe informiert vor Ort.

Die Veranstaltung „Gaetano Donizetti: L’elisir d’amore“ der Deutschen Oper am Rhein um 19.30 Uhr wurde abgesagt. Die Besucherinnen und Besucher werden von der DOR per E-Mail bzw. telefonisch benachrichtigt. Eintrittskarten werden umgetauscht bzw. erstattet.

Die Stadt Duisburg richtet ab 18 Uhr in der Globus-Gesamtschule (Gottfried-Könzgen-Straße 3, 47051 Duisburg) einen Aufenthaltsraum für Personen ein, die keine Möglichkeit haben sich bei Verwandten und Freunden aufzuhalten. Die DVG stellt für Betroffene ab 18.30 Uhr am Philosophenweg (Höhe Eingang zum Garten der Erinnerung/Friseurgeschäft) einen kostenlosen Shuttlebus zum Aufenthaltsraum zur Verfügung.

Informationen gibt es auch über Call Duisburg unter (0203) 283-2000 und das Gefahrentelefon der Feuerwehr unter (0800) 112 13 13. Auch die Warnapp NINA informiert über Gefahrenlagen. Infos zu Beeinträchtigungen beim ÖPNV gibt es unter www.dvg-duisburg.de.

(RP)



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