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Corona in Frankreich: Wieder mehr als 200.000 neue Fälle


Stand: 01.01.2022 20:23 Uhr

Den vierten Tag in Folge meldet Frankreich mehr als 200.000 neue Corona-Infektionen. Nun werden die Maßnahmen abermals verschärft – etwa für Zugfahrten oder Restaurantbesuche. Und schon bald dürfte die nächste Verschärfung folgen.

Frankreich verzeichnet den vierten Tag in Folge mehr als 200.000 Corona-Neuinfektionen. Heute wurden 219.126 Ansteckungen mit Sars-CoV-2 registriert. Das ist der zweithöchste Wert seit dem Beginn der Pandemie. Wegen der stark steigenden Ansteckungszahlen werden von Montag an die Corona-Maßnahmen verschärft, wie die Behörden nun mitteilten.

Maskenpflicht auch für kleinere Kinder

Unter anderem gilt dann nach Behördenangaben auch für Kinder ab sechs Jahren in öffentlichen Verkehrsmitteln und in der Gastronomie die Pflicht zum Tragen einer Schutzmaske. Bislang waren Kinder unter elf Jahren von der Maskenpflicht befreit.

Als weitere Maßnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus muss in Frankreich von Montag an außerdem die Bordgastronomie in Zügen schließen, und in Bars und Restaurants müssen alle Gäste einen Sitzplatz haben. Viele Départements und Städte, darunter der Großraum Paris und die Metropole Lyon, kündigten darüber hinausgehende Maßnahmen an. Dort gilt bereits seit Freitag eine Maskenpflicht auch auf der Straße.

Weitere Verschärfungen voraussichtlich ab Mitte Januar

Am Montag steht im Abgeordnetenhaus in Paris zudem ein Gesetzentwurf zur Verschärfung der Regeln für Ungeimpfte zur Abstimmung. Die Annahme gilt als sicher. Voraussichtlich ab dem 15. Januar soll dann für Menschen über zwölf Jahren für diverse Freizeitaktivitäten und für den Zugang zu Restaurants, Bars, Messen und überregionalen öffentlichen Verkehrsmittel eine Corona-Impfpflicht gelten. Ein negativer Test reicht dann nicht mehr aus.

Staatschef Emmanuel Macron hatte in seiner Neujahrsansprache auch Bezug auf die aktuelle pandemische Lage in Frankreich genommen. Er erklärte, die kommenden Wochen würden “schwierig”. Es gebe wegen der Corona-Impfungen aber auch “echte Gründe zu hoffen”.



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