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Dinner for One – aber Drinks für 10 – B.Z. Berlin


Da hat Joko wohl zu tief ins Klaas geschaut …

Weil Joko Winterscheidt (42) und Klaas Heufer-Umlauf (38) in ihrer Show „Joko & Klaas gegen ProSieben“ gegen den Sender verloren hatten, mussten sie an Silvester zur besten Sendezeit den rund 60 Jahre alten Sketch-Klassiker „Dinner for One“ nachstellen – aus rechtlichen Gründen unter dem Titel „Silvester für Eins“.

Was für ein Rutsch ins neue Jahr!

An einem Drehtag stellen sie den Schwarz-Weiß-Film von 1963 nach – inklusive alkoholischer Getränke! Dabei schlüpft Joko gleich in mehrere Rollen, um als treuer Butler der Herrin des Hauses (gespielt von Klaas) einen wundervollen Geburtstag zu bereiten – wie jedes Jahr. Inklusive Stolperer über das Tigerfell am Boden. Das Ergebnis ist aus dem Klassiker von 1963 bekannt: Butler James ist sturzbetrunken – „same procedure as every year!“

Der Unterschied zum Original: Joko und Klaas haben schon vor Drehbeginn angestoßen und erscheinen mindestens gut gelaunt im Studio. Da nimmt das Schauspiel seinen Lauf …

Ein Horror für die Produzenten des Dinner-Spektakels! Denn Thomas Schmitt und Jakob Lundt sind auf Professionalität bedacht. „Habt ihr den Text vorbereitet? Das ist eine ganz peinliche Nummer?“, fragt Schmitt die beiden am Set. „Ja, klar. Wir sind einfach nur gut drauf“, antwortet Klaas sichtlich beschwipst und leert bereits die erste Sektflasche.

Den Leuten hat der Gag gefallen: „Silvester für Eins“ hatte am Freitagabend eine Einschaltquote von 2,32 Millionen Zuschauer und damit einen Marktanteil von 10,4 Prozent. Unter den 14 bis 49-Jährigen lag die Show sogar auf Platz Eins mit fast 30 Prozent Marktanteil (Foto: Waya Yeung/dpa)
Den Leuten hat der Gag gefallen: „Silvester für Eins“ hatte am Freitagabend eine Einschaltquote von 2,32 Millionen Zuschauer und damit einen Marktanteil von 10,4 Prozent. Unter den 14 bis 49-Jährigen lag die Show sogar auf Platz Eins mit fast 30 Prozent Marktanteil (Foto: Waya Yeung/dpa)

Dann wird es ernst: Tschüss Sekt, hallo hartes Zeug. „Wer möchte alles einen Gin-Tonic?“, fragt Joko in die Runde. Schwenker auf Schmitt: Wollt ihr mich eigentlich alle veräppeln? Sein Gesicht sagt mehr als tausend Worte.

Der Pegel steigt, das Chaos spitzt sich zu. Joko: „That escalated quickly!“ Später, etwa bei Dreh-Versuch Nummer 110: Butler Joko hat es gerade so eben geschafft, einen Teller auf den Tisch zu stellen und Klaas als Miss Sophie zu begrüßen, da gibt es auch schon den nächsten Lachanfall – gefolgt von einer kurzen Auszeit für Joko: „Ich muss einmal kurz aufs Klo“, unterbricht er und läuft vom Set. „Lass laufen“, ruft Klaas hinterher.

Freddie Frinton als Diener James und May Warden als alleinspeisende alte Dame Miss Sophie im TV-Klassiker „Dinner for One“ (Foto: picture alliance/dpa/WDR/NDR)
Das Original aus den 60ern: Freddie Frinton (†59) als Butler James und May Warden (†87) als Miss Sophie in dem Sketch „Dinner for One“ (Foto: picture alliance/dpa/WDR/NDR)

Zurück kommt Joko mit zwei neuen Cocktails!

„Ich hab‘ die Lampen an“, jammert Klaas. Die Lösung von Thomas Schmitt: „Sollen wir vielleicht die alkoholischen Getränke austauschen?“. Immerhin stolpert Klaas schon „besoffen die Treppen runter“.

So viel wie Joko und Klaas beim Dreh lachen, können sich schon nach einiger Zeit selbst die Produzenten kaum auf den Stühlen halten. Und auch die Zuschauer sind von dem albernen Auftritt der beiden TV-Stars begeistert: „Schaue jetzt mit meinen Eltern. Sie fanden es total lustig und haben die ganze Zeit gelacht“, schreibt ein User auf Twitter. Ein anderer scherzt: „So gut. Das kann man sich auch nicht ausdenken“ und „Ich werde dieses Jahr nicht mehr damit klarkommen, wie gut #SilvesterFürEins war“.


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Im Original übrigens verschwinden Miss Sophie und Butler James am Ende mit einem delikaten Spruch und einem vielsagenden Gesichtsausdruck im oberen Zimmer. Zu so viel Zweideutigkeit nicht mehr in der Lage, beenden Joko und Klaas ihre weinselige Inszenierung des Klassikers um einiges direkter: „Trink aus, ich will bumsen!“

Hand in Hand verlassen die beiden das Studio. Gern nächstes Jahr wieder!



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