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Familie klagt gegen Vergnügungspark in Pennsylvania





Die beliebten Sesamstraße-Figuren Ernie und Bert.

Bild: dpa

Der Vater einer afroamerikanischen Familie sagt, seine Tochter sei bei einem Treffen mit Darstellern mehrerer Muppets-Puppen wiederholt ignoriert worden. Weiße Kinder hätten mit den Figuren Umarmungen ausgetauscht.

Nach Rassismusvorwürfen gegen den Vergnügungspark Sesame Place im amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania hat eine afroamerikanische Familie die Be­treiber auf Zahlung von 25 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Wie Quinton Burns am Mittwoch mitteilte, sei seine fünf Jahre alte Tochter Kennedi bei einem Treffen mit Puppen aus der Kindersendung „Sesamstraße“ Mitte Juni mehrmals ignoriert worden.

Während verschiedene Muppets, unter ihnen Rosita, erste zweisprachige Fi­gur der Serie, mit weißen Kindern Um­armungen und High-Five-Gesten ausgetauscht hätten, musste Kennedi angeblich wegen ihrer Hautfarbe da­rauf verzichten.

In der vergangenen Wo­che war in sozialen Medien ein Vi­deo veröffentlicht worden, das zeigte, wie zwei afroamerikanische Mädchen bei einem Besuch in dem Vergnügungspark ebenfalls übersehen wurden. Der Betreiber SeaWorld Parks bat die Kinder und ihre Eltern anschließend um Entschuldigung. Er verwies auf den eingeschränkten Blickwinkel der Erwachsenen, die in den Kostümen steckten.



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