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FC St. Paulis Eric Smith: „Nicht das, was ich von mir erwarte“


Nein, so hatte auch er sich das nicht vorgestellt. Schon in Düsseldorf hatte Eric Smith nicht die gewohnte stabile Figur abgegeben, früh Gelb gesehen und so die Entstehung des Fortuna-Tores zum 1:1-Endstand nicht verhindern können. In Kiel sollte es wieder besser werden bei St. Paulis Schweden, stattdessen gab es komplette Ernüchterung.

„Man muss immer bei sich selbst anfangen. Und das war nicht das Level, das ich von mir selbst erwarte“, räumte der 24-Jährige nach dem 0:3 unumwunden bei. Alle drei Gegentreffer hatte es bei seiner Anwesenheit im ersten Durchgang gegeben, zur Pause erlöste Trainer Timo Schultz den Blondschopf, brachte für ihn Rico Benatelli.

St. Paulis Eric Smith räumt ein: „Wir hatten die Punkte auch nicht verdient“

Smith wusste durchaus zu benennen, woran es bei ihm und den Seinen gehapert hatte. „Wir haben es nicht geschafft, die Konter zu unterbinden“, gab er zu und kam zu dem Schluss, dass „die bessere Mannschaft gewonnen hat. Wenn man sich die Leistung insgesamt ansieht, hatten wir die Punkte auch nicht verdient“.

Es hätte weit besser laufen können, klar. „Wenn wir in der Anfangsphase eine unserer Chancen nutzen, ist es möglicherweise ein anderes Spiel“, sagte Smith. Drei gute Möglichkeiten hatten die Gäste in den ersten fünf Minuten, alle verstrichen ungenutzt. Nach der überraschenden Kieler Führung aber verlor St. Pauli Faden und Zugriff: Nur 43 Prozent der Zweikämpfe gingen an die Hamburger, Smith selbst kam gar nur auf eine Quote von 20 Prozent.

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Indiskutabel für einen, dessen grundsätzliche Wertigkeit für die Mannschaft aber unbestritten bleibt. Nun hat er ein paar Tage zum Nachdenken, Abschalten, Energie tanken. Zu Hause bei seiner Familie in Schweden wird es Schweinebraten an Heiligabend geben und vor allem selbstgemachte Fleischbällchen. „Die hat meine Mutter schon vorbereitet“, sagte Smith. Mit neuer Kraft will er dann ab Neujahr wieder an alte Stärke anknüpfen.



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