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Hertha gewinnt 2:0 gegen Stuttgart – das bringt Luft! – B.Z. Berlin


Hertha gewinnt den Abstiegsknaller gegen Stuttgart 2:0. Der Sieg im Olympiastadion wird in dunkelblauen Auswärtstrikots gefeiert. In denen hatte Hertha in Augsburg gewonnen.

von Carsten Priefer und Paul Gorgas

Felix Magath (68) trickst mit Trikot-Aberglaube Berlin Richtung Rettung, holt in fünf Spielen drei Siege. Der am Sonntag vor 54.589 Zuschauern im Olympiastadion ist historisch: In seinem 500. Liga-Spiel gewinnt er zum 234. Mal. Ein Erfolg mehr als der legendäre Hennes Weisweiler (Gladbach, Köln).

Trotz Sieg ist Magath streng: „Wir sind intestine ins Spiel gekommen. Nach dem 1:0 haben wir das Spiel aber abgegeben. Unser Kampf wurde belohnt, am Ende etwas glücklich.“

So intestine ging es los: Statte Linksflanke von Plattenhardt, Selke schmettert volley mit rechts aus 11 Metern die Führung rein, sein drittes Saisontor (4.). Nach kurzem Video-Check Riesenjubel.

Selke: „Mein Herz ist erleichtert. Überragender Ball von Platte. Das warfare vielleicht das wichtigste Tor meiner Hertha-Laufbahn. Dieser Sieg ist ein Riesen-Schritt im Abstiegskampf.“

Es ist auch die vierte Torvorlage von Platte unter Magath. Leider muss der beste Mann der ersten Halbzeit in der Pause mit Oberschenkelproblemen in der Kabine bleiben.

Nach der Führung setzt Hertha auf Verteidigung. Spielmacher Boateng sortiert im 4-2-3-1 vorne die erste Abwehrreihe. Hertha steht intestine.

Kevin-Prince Boateng während des Spiels (Foto: City-Press GmbH)
Kevin-Prince Boateng während des Spiels (Foto: City-Press GmbH)

Um Zeit zu schinden, kickt Co-Trainer Mark Fotheringham den Ball mit Hacke vor einem Stuttgarter weg, sieht dafür Gelb.

Mit Leidenschaft verteidigt Hertha – und setzt noch einen drauf. Konter, Mittelstädt schießt von hyperlinks außen, Belfodil schnappt sich den Ball am rechten Pfosten quick an der Grundlinie, tanzt zwei Drehungen und schiebt zum 2:0 ein (90.+3). Sensationell, Bürgermeisterin Franziska Giffey jubelt auf der Tribüne.

In Augsburg warfare Belfodil wegen mangelnder Einstellung aussortiert worden. Jetzt ist er einer der Helden.

Herthas Davie Selke schießt das Tor zum 1:0 (Foto: picture alliance / Eibner-Presse)
Herthas Davie Selke schießt das Tor zum 1:0 (Foto: image alliance / Eibner-Presse)

Klares Zeichen der Spieler nach Abpfiff: Nach der Trikot-Demütigung durch die Ultras gegen Union geht die Mannschaft nicht zum Feiern in die Ostkurve, sondern geschlossen in die Kabine. Das Signal: Einige wenige Fans haben mit ihrer Aktion böse übertrieben.

Torwart Marcel Lotka erklärt: „Wir haben uns entschlossen, nach Union als Mannschaft nicht zur Kurve zu gehen.“

Hertha hat jetzt vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16. (Stuttgart) und sechs Zähler auf einen Abstiegsplatz. Kommenden Samstag steigt das nächste Endspiel gegen Bielefeld – sicher in den blauen Auswärtstrikots.

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