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Israel greift Hamas-Stellungen im Gazastreifen an



Die israelische Armee hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag Stellungen der radikalislamischen Hamas im südlichen Gazastreifen bombardiert. Die Armee teilte mit, dass sie „terroristische Ziele“ im Gazastreifen angreife. Aus Sicherheitskreisen erfuhr die Nachrichtenagentur AFP, dass Kampfflugzeuge ein Gelände des bewaffneten Arms der Hamas im Süden der Enklave angriffen. Artillerie beschoss zudem einen Beobachtungsposten der Miliz im Norden.

Am Samstagmorgen waren zwei aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen vor der Küste der israelischen Metropole Tel Aviv im Mittelmeer niedergegangen. Die Alarmsirenen seien deswegen aber nicht ausgelöst worden und das Raketenabfangsystem sei nicht aktiviert worden, erklärte die Armee.

Im Mai schwere Gefechte

Zuletzt feuerte die Hamas im Mai Raketen Richtung Israel ab, woraufhin die israelische Luftwaffe Ziele im Gazastreifen bombardierte. Während der elftägigen Gefechte wurden im Gazastreifen mehr als 240 Menschen getötet, in Israel gab es zwölf Tote. Seitdem herrscht eine fragile Waffenruhe.

Israel hat die palästinensische Enklave am Mittelmeer vollständig abgeriegelt. Die dort herrschende Hamas liefert sich seit Jahren immer wieder gewaltsame Auseinandersetzungen mit israelischen Streitkräften.



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