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Krieg gegen die Ukraine: ++ Amnesty: Russland tötet Zivilisten mit Streumunition ++




Liveblog

Stand: 13.06.2022 02:21 Uhr

Russische Truppen haben der Menschenrechtsorganisation zufolge die geächtete Munition in Charkiw eingesetzt. Selenskyj fordert moderne Flugabwehrsysteme vom Westen. Die Entwicklungen im Liveblog.

02:17 Uhr

Amnesty: Russland tötet Zivilisten mit Streumunition

Russische Truppen haben laut Amnesty International Wohngebiete in der ukrainischen Stadt Charkiw mit der international geächteten Streumunition beschossen und Hunderte Zivilisten getötet. “In Charkiw wurden Menschen in ihren Häusern und auf der Straße getötet, beim Anstehen für Hilfslieferungen oder beim Einkaufen”, heißt es in einer am Montag in Berlin veröffentlichten Recherche der Menschenrechtsorganisation. “Die Verantwortlichen für diese Angriffe müssen vor Gericht gestellt und die Verletzten sowie die Angehörigen der Opfer müssen entschädigt werden”, sagte die Amnesty-Expertin für Europa und Zentralasien bei Amnesty International in Deutschland, Janine Uhlmannsiek.

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Selenskyj: Ukraine braucht moderne Luftabwehr-Systeme

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Westen abermals um die Lieferung moderner Luftabwehr-Systeme ersucht. Seit der russischen Invasion im Februar seien ukrainische Städte von gut 2600 feindlichen Raketen getroffen worden, sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache am Sonntag. “Das sind Leben, die hätten gerettet werden können, Tragödien, die hätten verhindert werden können – wenn die Ukraine erhört worden wäre.” Dabei habe das Land bereits vor dem Krieg um moderne Luftabwehr-Systeme gebeten, die bereits vor Jahren hätten geliefert werden können, sagte Selenskyj. In den umkämpften ostukrainischen Gebieten versuchten die russischen Truppen weiterhin, in Richtung von Städten wie Bachmut, Slowjansk und Lysytschansk vorzustoßen, sagte Selenskyj. In der strategisch wichtigen Stadt Sjewjerodonezk werde “buchstäblich um jeden Meter gekämpft”. Nach Angaben vom Samstag kontrollierten ukrainische Truppen zu diesem Zeitpunkt rund ein Drittel der Stadt.

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Russland: Großes Waffenlager im Westen der Ukraine zerstört

Das russische Militär hat nach eigenen Angaben ein großes Waffenlager im Westen der Ukraine zerstört. Von ukrainischer Seite hieß es dagegen, bei Raketenangriffen seien Zivilisten verletzt worden. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, erklärte, Raketen des Typs Kalibr hätten nahe der Stadt Tschortkiw in der ukrainischen Region Ternopil «ein großes Depot von Panzerabwehrraketensystemen, tragbaren Luftverteidigungssystemen und Granaten getroffen, die dem Kiewer Regime von den USA und europäischen Ländern geliefert wurden». Der Gouverneur von Ternopil, Wolodymyr Trusch, erklärte, vier russische Raketen hätten in Tschortkiw eine militärische Einrichtung und vier Wohngebäude beschädigt. Später ergänzte Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Ansprache, dass bei dem Angriff mehr als 20 Menschen verletzt worden seien, darunter ein zwölf Jahre altes Mädchen.



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