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Let’s Dance 2022: So lief das Finale der Tanzshow



„Einfach ein Traum“
:
So lief das Tanz-Finale bei „Let’s Dance“

Beim „Let‘s Dance“-Finale haben sich die drei verbliebenen Promis noch einmal Überraschungen ausgedacht. Selbst zwei sonst eher redselige Jury-Mitglieder waren zeitweise sprachlos.

Drei Tanzpaare haben am Freitagabend um den Tanzpokal der RTl-Show „Let‘s Dance“ konkurriert. Gewonnen hat am Ende der Zirkusartist René Casselly. Der 25-Jährige, der in der Sendung zusammen mit seiner Tanz-Partnerin Kathrin Menzinger spektakuläre Akrobatik-Einlagen mit gefühlvollen Tänzen kombiniert hatte, sicherte sich in der Nacht zum Samstag den Sieg in der 15. Staffel des Wettbewerbs. Die Fachjury hatte das Paar im Finale bereits auf den ersten Platz gesetzt – anschließend bestätigte das Publikum das Expertenvotum. Casselly hievte jubelnd den Sieger-Pokal in die Höhe. „Ich kann es eigentlich immer noch kaum fassen“, sagte er. Eigentlich sei er „nie der große Tänzer“ gewesen.

Die Juroren überhäuften das Tanzpaar in dem mehrstündigen Finale mit Lob. „Ein Traum. Einfach ein Traum“, urteilte Motsi Mabuse, nachdem Casselly mit Menzinger einen Tango dargeboten hatte. Selbst der gestrenge Wertungsrichter Joachim Llambi erklärte, er sei sprachlos. Dann sprach Llambi gar davon, die Wertung ganz abzuschaffen. „Du hast heute mit großem Abstand – für mich – hier klar die beste Leistung geboten“, sagte er.

Trotzdem warfare der Abstand zu den anderen beiden Tanzpaaren recht klein, zumindest in Jury-Punkten gemessen. Casselly hatte 88 Punkte, während die Moderatorin Janin Ullmann mit 86 Punkten und der ehemalige paralympische Sportler Mathias Mester mit 84 Punkten auf das Publikums-Votum warteten.

Mester sahnte beim Finale mit einem Paso Doble sogar zum ersten Mal die vollen 30 Punkte ab – und wiederholte zusammen mit der Profitänzerin Renata Lusin seinen Erfolg gleich darauf. Bei ihrer Freestyle-Darbietung wurde das Tanzparkett zum Schlumpfhausen, und dort tauchten auch andere Tänzer auf – unter anderem Bastian Bielendorfer.

Jurorin Motsi Mabuse hatte vor Lachen Mühe, ihre Bewertung auszusprechen, als sie sich den Standing Ovations von Publikum und Jury anschloss. Dennoch reichte es für Mester nur für den dritten Platz. Das RTL-Team erklärte ihn kurzerhand zum Sieger der Herzen.

Janin Ullmann warfare nicht nur der einzige weibliche Promi in der letzten Folge des Tanzwettbewerbs, sie widmete auch einen Tanz der holden Weiblichkeit. Für ihren Freestyle hatte sie sich das Thema „Female Empowerment“ ausgesucht. Im Stil und Look einer Burlesque-Show krönte auch sie ihren letzten Tanz mit der vollen Jury-Punktzahl. Am Ende landete sie knapp auf Platz 2.

(peng/dpa)



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