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München: Tausende bei Corona-Demo – Konfrontationen mit Polizei


Ursprünglich hatte ein Veranstalter einen Protestzug unter dem Motto “Für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft ohne Impfplicht” mit 5.000 Teilnehmenden geplant. Nachdem das Kreisverwaltungsreferat nur eine stationäre Veranstaltung auf der Theresienwiese mit höchstens 2.000 Personen zulassen wollte, hatte der Veranstalter die Demonstration abgesagt.

Kerzen und impfkritische Plakate

Dennoch trafen sich zur ursprünglich angedachten Uhrzeit ab 18 Uhr Tausende Menschen zwischen der Feldherrnhalle und der Universität. Sie zogen durch die Ludwigsstraße und die Nebenstraßen in der Maxvorstadt und Schwabing. Immer wieder skandierten sie dabei “Widerstand” und “Freiheit”, trugen Kerzen und vereinzelt impfkritische Plakate.

Die Ludwigstraße musste aufgrund der Anzahl zwischenzeitlich von Odeonsplatz bis zum Siegestor gesperrt werden. Auch in den umliegenden Straßen war für Autofahrer teilweise kein Durchkommen.

Gegendemonstration auf dem Odeonsplatz

Auf dem Odeonplatz protestierten laut Polizei zeitgleich rund 120 Menschen gegen sogenannte Querdenker. Dazu aufgerufen hatte ein Bündnis “Solidarität statt Schwurbel” von Linken, der Grünen Jugend und anderen Gruppen.



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