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Wie die Berliner CDU die Kinderarmut bekämpfen will


Ein Erwachsener schaut im Beisein eines Kindes ins Portmonee (Symbolbild)
Ein Erwachsener schaut im Beisein eines Kindes ins Portmonee (Symbolbild) Foto: picture alliance / photothek | Ute Grabowsky

Von Stefan Peter

Mehr als 150.000 Kinder und Jugendliche in der Hauptstadt leben in Familien, die Hartz  IV beziehen. Die CDU nimmt sich dem Thema Kinderarmut auf ihrem Kleinen Parteitag am Mittwoch an.

„In Berlin liegen viele gute Vorschläge auf dem Tisch, um benachteiligte Kinder besser zu unterstützen und sie aus der Armut zu führen. Aber Rot-Grün-Rot hat ein Umsetzungsproblem“, so CDU-Landeschef Kai Wegner (49) zur B.Z.

Vorschlag der Union: Per „Chancen-Pass“ sollen Familien für ihre Kinder Mitgliedschaft in Sportvereinen oder Unterricht an Musikschulen per App buchen können. Dafür gibt’s pauschal 50 Euro, Beantragung beim Amt fällt weg. „Ich will, dass Eltern mit einem Klick die Leistungen für ihre Kinder buchen können“, so Wegner. Was die CDU außerdem vorschlägt:

► Ausbau der Kitaplätze. Erzieher schulen, um mehr Sprachförderung anzubieten.

► Einschulungsuntersuchungen müssen bei Gesundheitsämtern bleiben, um Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

► Wiedereinführung von Vorschulklassen, um Sprachdefizite abzubauen.

► Mehr Sozialpädagogen und Sozialarbeiter, um Lehrer an Brennpunktschulen zu entlasten.

► Besondere Ermäßigungen für kinderreiche Familien.

Themen:

CDU Berlin
Hartz-IV-Empfänger
Kai Wegner
Kinderarmut



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