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Zu Viktoria Köln: HSV-Profi Meißner vor Abgang


Knapp zwei Wochen lang hakte die Nummer, nun steht sie unmittelbar vor dem Abschluss. Nach MOPO-Informationen absolviert HSV-Angreifer Robin Meißner am heutigen Mittwoch seinen Medizincheck bei Viktoria Köln, soll danach für den Drittligisten bis Saisonende auf Torejagd gehen.

Damit endet die Geduldsprobe, vor die der 22-Jährige zuletzt gestellt wurde. Denn mit der Viktoria hatte er sich längst geeinigt. Dann aber soll HSV-Trainer Tim Walter sein Veto eingelegt haben – offenbar, weil er von den Verantwortlichen nicht rechtzeitig über den bevorstehenden Wechsel informiert wurde. Die offizielle Version war eine andere: Da erklärte Walter, der HSV könne es sich nicht erlauben, derzeit noch Profis abzugeben, ohne im Gegenzug Verstärkung zu erhalten.


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Mittlerweile hat offenbar ein Umdenken beim Trainer eingesetzt. Der 46-Jährige soll sich auch intern für eine Verleihe Meißners eingesetzt haben, da dieser beim HSV wohl auch künftig nur auf wenig Spielzeit kommen dürfte. Ein Beleg: In den ersten beiden Saisonpartien in Braunschweig (2:0) und gegen Rostock (0:1) durfte der Stürmer keine einzige Minute ran.

HSV-Profi Meißner war zuletzt an Hansa Rostock verliehen worden

Der Hansa-Auftritt war nun erstmal Meißners letztes HSV-Heimspiel. Die Verträge mit den Kölnern sind nach MOPO-Informationen bereits unterschrieben, nur der körperliche Eignungstest fehlt noch. Insbesondere Viktoria-Coach Olaf Janßen soll sich mächtig um Meißner bemüht haben.

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Der wird nun (nach seiner Leihe in der vergangenen Rückrunde nach Rostock) in der Dritten Liga Spielpraxis sammeln und will dann gestärkt zum HSV zurückkehren. Schon am Donnerstag könnte er sein Debüt feiern, wenn die Kölner im Test bei Rot-Weiß Koblenz antreten. Schon bald wartet dann ein richtiges Highlight auf Meißner: Im DFB-Pokal empfängt er mit der Viktoria Ende August den FC Bayern. Ob und wann der HSV sich nun selbst noch Verstärkung für den Angriff besorgt, ist noch nicht geklärt.  



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